Bild: Ausleitverfahren: Schröpfen. Ksenija Staude mit Patientin

Entgiftung des Körpers – Detoxing

Dunkelfeldmikroskopie, Schröpfen und Infusion

Der Körper hat ein eigenes, in der Regel gut funktionierendes System für die Selbstreinigung: den Stoffwechsel. Er entfernt unerwünschte und schädliche Stoffe im Körper. Leber, Nieren, Atmung, Haut und der Darm erledigen diese wichtige Aufgabe. Wie alle Systeme im Körper arbeitet auch die Selbstreinigung manchmal langsamer oder stockt. Stoffwechselstörungen, Allergien, Hauterkrankungen und chronische Erkrankungen sind Indikatoren. Eine Entgiftungstherapie mit kann dem Stoffwechsel den nötigen Anschub geben.

Eine naturheilkundliche Entgiftung läuft in der Regel in mehreren Schritten ab: Vor Beginn der Behandlung führe ich eine gründliche Anamnese durch, um die Eignung der Methode für Sie sicherzustellen. Mit einem Bluttest der Dunkelfeldmikroskopie ermittele ich dann die Funktion Ihrer Entgiftungsorgane. Das Ergebnis des Bluttests ist die Basis für die individuelle Folgetherapie. Dies kann Schröpfen, Rebalancing und/oder eine Infusion sein.

Nicht zu verwechseln ist die naturheilkundliche Entgiftung mit einer Blutwäsche (Apherese). Bei der Blutwäsche wird das Blut außerhalb des Körpers gereinigt. Eingesetzt wird sie zum Beispiel bei einer Niereninsuffizienz, Autoimmunerkrankung oder einer massiven Vergiftung.


Zwei Abbildungen einer Dunkelfeldmiskrokopie. Vor und nach einer Entgiftungs therapie

Mit dem Bluttest der Dunkelfeldmikroskopie überprüfe ich die Funktion der Entgiftungsorgane. Dafür entnehme ich etwas Blut und betrachte es mit dem Dunkelfeldmikroskop. Dort heben sich helle Objekte von einem dunklen Bildhintergrund ab. Das verstärkt die Kontraste und ich erkenne mögliche Abweichungen leichter. Im oberen Beispiel zeigt sich links ein Blutbild mit starker Übersäuerung, rechts ohne Übersäuerung nach fünf Infusionen.

Das Ergebnis des Bluttests bildet die Basis für die Entgiftung und den individuellen Behandlungsplan.

Patientin mir Schröpfgläsern am Rücken

Das Schröpfen ist ein klassisches Ausleitungsverfahren der Naturheilkunde. Schröpfgläser erzeugen dabei einen Unterdruck auf der Haut. Dieser Unterdruck zieht Stoffwechselendprodukte (sogenannte „Schlacken“) und Giftstoffe aus dem Gewebe.

Das Schröpfen ist eine gute, begleitende Reiztherapie, die ich zum Beispiel beim Rebalancing empfehle.

Infusion zur Entschlackung und Aktivierung des Stoffwechsels

Diese Entgiftungsinfusion, auch Detox-Kur genannt, leitet schädliche Stoffe aus dem Körper. Die Behandlung befreit von Säuren und Schlacken, aktiviert die Selbstheilungskräfte und regt den Stoffwechsel an.

Sie fördert zudem den Abtransport von Schadstoffen und unterstützt Leber, Darm, Nieren und Galle bei ihrer täglichen Arbeit.

Entgiftungstherapien zeigen eine gute Wirkung zum Beispiel bei folgenden Beschwerden:

  • Stoffwechselstörungen
  • Chronische Erkrankungen
  • Häufige Infekte
  • Allergien
  • Hauterkrankungen
  • Kopfschmerzen
  • Erschöpfungssyndrom / Fatigue

Vorraussetzung für eine Therapie

Um eine erfolgreiche Entgiftungstherapie durchführen zu können, müssen einige Punkte ausgeschlossen werden. So dürfen Sie an keiner akuten Infektionskrankheit leiden, keine schwere Herz-Kreislauf-Erkrankung haben, an Krebs leiden oder schwanger sein.

Die Kosten für eine Entgiftungstherapie variieren stark je nach Art der Behandlung. Die vorangehende Dunkelfeldmikroskopie berechne ich mit 85 Euro. Die Entgiftungsinfusion kostet ebenfalls 85 Euro. Eine Rebalancing-Massage kostet je nach Dauer 85 bis 95 Euro. Die Krankenkassen übernehmen diese Kosten nicht.

Vorab: Mit einer naturheilkundlichen Entgiftung ist kein Drogenentzug und keine medizinische Entgiftung gemeint. Für Kinder gibt es keine validen medizinischen Grundlagen. Bei Kindern nutze ich Schüßler-Salze zur Entgiftung.

Eine Infusionstherapie ist risikobehaftet, wenn sie von ungeschulten Personen durchgeführt wird. Dann können Verletzungen der Blutgefäße durch Kanülen, Überdosierung und mehr der Fall sein. Ich bin seit über 30 Jahren Krankenschwester, sodass ich qualifiziert und mit Infusionen bestens vertraut bin. Mögliche allergische Reaktionen auf die Infusionslösung erfrage ich vor der ersten Behandlung.