
Klassische Homöopathie
Ähnliches mit Ähnlichem heilen
Seit Eröffnung meiner Praxis für Naturheilkunde biete ich die Klassische Homöopathie an. Sie ist eine Therapieform, die eigenständig und in Kombination mit anderen Therapien Ihre Selbstheilungskräfte mobilisiert. Die Homöopathie bezieht dabei Störungen von Geist, Seele und Körper vollständig ein und unterdrückt nicht nur Symptome. Vom ersten Gespräch über die Auswahl des Medikaments bis zur Genesung begleite ich Sie.
Indikation: Wann hilft eine homöopathische Behandlung?
Im Grunde lassen sich all die Krankheiten homöopathisch behandeln, die durch eine Selbstregulation des Körpers geheilt werden können. Die Klassische Homöopathie regt die Selbstheilungskräfte des Organismus an und lässt Sie schneller gesund werden.
Ziel ist die Heilung des Menschen und nicht nur die Unterdrückung der Symptome. Zu den Hauptanwendungsgebieten des Therapieverfahrens gehören neben chronischen Erkrankungen auch funktionelle und psychosomatische Störungen.
Bei schweren Erkrankungen – etwa bakteriellen Infektionen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Krebs – kann die Homöopathie unterstützend helfen. Sie sollte in diesen Fällen nie als Einzeltherapie angewendet werden.
Ablauf: Was passiert bei einer homöopathischen Behandlung?
In einem ausführlichen Anamnese-Gespräch nehme ich mir viel Zeit für Ihre persönliche Geschichte und Ihre aktuellen Beschwerden. Zudem betrachten wir, was Sie im Alltag belastet oder stärkt. Für dieses Gespräch sollten Sie mindestens eine Stunde einplanen.
Je genauer Sie mir Ihre Symptome mitteilen, desto sicherer ist die Wahl des homöopathischen Einzelmittels. Meistens wird dieses in Form von Globuli (winzigen Zuckerkügelchen) in einer Hochpotenz gegeben.
Rund sechs Wochen nach der Erstanamnese lade ich Sie zur Folgeanamnese ein. Hier besprechen wir ausführlich den Verlauf und das weitere Vorgehen. Die komplette Therapie kann mehrere Monate dauern, insbesondere wenn die Erkrankung schon länger besteht, chronisch oder sehr komplex ist.
Dauer: Wie lange dauert eine homöopathische Therapie?
Die Dauer einer homöopathischen Therapie ist sehr individuell und hängt stark von der Art der Erkrankung ab.
Bei akuten Erkrankungen tritt eine Besserung oft innerhalb weniger Stunden bis Tage ein. Zum Beispiel bei einer akuten Herpesinfektion. Wirkt das Mittel nach drei Tagen nicht, suche ich in der Regel nach einem Alternativmittel.
Bei chronischen Krankheiten, die schon lange bestehen, kann die Behandlung oft mehrere Monate bis Jahre dauern.
Wirkung: Wo wirkt eine homöopatisches Medikament?
Die Homöopathie wirkt gut bei hyperaktiven Kindern und Kindern mit Schlaf- und Konzentrationsstörungen. Auch bei Babys helfen Globuli: Zum Beispiel wenn Sie zahnen, Bauchschmerzen oder eine Erkältung haben.
Bei Erwachsenen kann ich eine immer wiederkehrende Herpesinfektion als Beispiel anführen. Mit homöopathischen Mitteln kann eine erneute Infektion lange Zeit aufgehalten werden und sogar zum zum Stillstand kommen.
In Kombination mit der schulmedizinischen Therapie, trägt die Homöopathie zur Linderung und einen schnelleren Heilungsverlauf bei.
Voraussetzung für eine erfolgreiche Therapie
Eine erfolgreiche Therapie kann nur ein Therapeut mit hoher Qualifikation in der klassischen Homöopathie gewährleisten. Diese kann ich Ihnen mit meiner umfassenden Ausbildung und langjährigen Erfahrung bieten.
Vor über 25 Jahren habe ich meine Ausbildung zur zertifizierten Heilpraktikerin gemacht und praktiziere seitdem die Homöopathie.
Ja, die homöopathische Behandlung hilft auch Kindern. Hyperaktivität, Aufmerksamkeitsstörungen, Schlafstörungen, Antriebsschwäche, Konzentrationsstörungen und Unausgeglichenheit sind nur einige Symptome, die positiv behandelt werden.
Auch Babys und Kleinkinder dürfen mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Zum Beispiel bei akuten Beschwerden wie Erkältungen, Bauchschmerzen oder Zahnen. Die Selbstheilungskräfte werden angeregt, die Heilung beschleunigt.
Ätherische Öle wie Menthol oder Kampfer aber auch Kaffee oder starke Gerüche schwächen die Wirkung von homöopathischen Mitteln. Diese sollten Sie meiden.
Nein, Nebenwirkungen gibt es bei homöopathischen Mitteln nicht. In einigen Fällen kann eine kurzzeitige Verstärkung bestehender Symptome auftreten. Dies ist ein gutes Zeichen, da es zeigt, dass das Mittel vom Körper erkannt wurde und der Selbstheilungsprozess beginnt.
Die Kosten für eine homöopathische Behandlung variieren stark je nach Art und Dauer der Behandlung. Für die Erstanamnese (1 bis 2 Stunden) berechne ich 180 €, für Folgetermine 50 €. Diese dauern in der Regel 60 Minuten. Eine chronische Erkrankung kann sechs und mehr Sitzungen benötigen, bei akuten Symptomen wie zum Beispiel einer Herpesinfektion reicht eine Sitzung.
In Deutschland ist die Homöopathie gesetzlich als Therapieform anerkannt, viele Krankenkassen übernehmen anteilig die Therapie und Medikamente. In vielen weiteren Ländern wird sie als komplementärmedizinische Methode anerkannt. In Indien ist sie sogar gleichgestellt mit der Schulmedizin.
Darf man Globuli anfassen?
Nein. Berühren Sie Globuli nicht mit den Händen. Dies kann sie verunreinigen und die Wirkung mindern.
Als Dosierhilfe empfehle ich ein kleines gefaltetes Papier. Damit können Sie Globuli einfach unter die Zunge rollen lassen. Überschüssige Kügelchen können damit leicht ins Fläschchen zurückgegeben werden.